infos zu keineAngst! …

Wer seit ihr?
Peter Kastner: Gesang, Gitarre, Bass, Lieder + Anton Hüttmayr: Bass, Gitarre, Gesang, Riffs + Hannes Ressi : Schlagzeug, Gesang, Frisur

Warum…?
weil kein Weg daran vorbei führt…

… und Wieso?
Peter und Anton kennen sich schon aus den Endzeiten des letzten Jahrtausends. Nach der Auflösung von Peters damaliger Band „Bunker“ wurde dann ein Jahrtausend später die Rock`n Roll Selbsthilfegruppe keine Angst! gegründet. Dabei ist z.B. auch der Titel „Klo auf`m Gang“ entstanden mit dem wir beim FM4 Protestsongcontest 2006 im Finale vertreten waren. Bereits im Jahr zuvor war Hannes dazugekommen und gibt seither dem Ganzen den nötigen (DoubleBass-)Kick…

Worüber schreibt ihr und wie geht das bei euch?
Songwriting kann zu jeder Tages- und Nachtzeit passieren und ist immer das Ergebnis von aufmerksamer Beobachtung der Menschen und der Umgebung. Peter, Sänger und Songwriter, ist daher ständig auf der Suche nach der Hookline für den nächsten Song und bastelt aus den Fundstücken dann am heimischen Lagerfeuer kleine böse Lieder die er in den Proberaum mitbringt wo wir ihnen dann mit Bass und Schlagzeug langsam den Thees Uhlmann austreiben. Dabei geht manchmal was kaputt aber meistens klappt das ganz gut. Wir legen Wert auf tocotronische Slogans, eine Messerspitze Sonic Youth’sche Klangruinen und einen Schuss von Hansi Hinterseers dementem Wohlgefühl.

Woher?
Wir kommen irgendwie von überall her: Peter mag amerikanische Indiebands der ersten Generation (R.E.M, Lemonheads, Presidents Of The United States Of America etc.) und deutsche Zweitligisten wie Heinz Strunk, Peter Licht und wie sie alle heißen. Hannes knüppelt gerne alternative Metal, kann aber auch Funk und sogar brasilianisch wenn er muß. Anton gibt abwechselnd den David Gilmour und den Lemmy Kilmister und versucht hauptsächlich der Lauteste zu sein. Einigen können wir uns darauf das alles gut ist wo wenigstens zwei von uns grinsen müssen…

Wie klingt das in etwa?
Bei uns schepperts und rumpelts und rappelts und schrabbelts. Wir sind laut. Hart sind wir nicht so, eher schräg. Wir proben in einer ehemaligen Tankstelle (wo uns manchmal zu später Stunde freundliche Polizisten besuchen um uns gegen Bares detailiert über die nächtlichen Ruhebedürfnisse der Nachbarn zu unterrichten), würden unseren Stil aber schon mehr als „Garage“ bezeichnen. Deutsche Texte sollten es sein, alles andere kommt uns spanisch vor. Das Musikuniversum das wir bereisen erstreckt sich vom Wienerlied bis zum Hardcore Punk und läßt sich in etwa so beschreiben: „Die Präsidenten der Vereinigten Staaten setzen Helme auf Ihre Zitronenköpfe und reiten auf ihren jungen Dinosauriern in die Steiermark um sich in ihrer Traumphase mit Herrn Jung zu treffen und Kernöl mit Chilli zu mischen.“ Schubladen sind uns meistens einfach zu klein. Unsere Konzerte sind oft irgendwie lustig, was uns der Indiepolizei und der Poppolizei gleichermaßen verdächtig macht.

Wie seit ihr sonst so?
Älter. Lifestyle ist uns deshalb eher wurscht. Kollektiven Lifestyle finden wir darum eher sehr befremdlich. Wir trinken ab und zu Alkohol und essen ab und zu vegetarisch. Wir passen aber auf daß wir bei Konzerten – bis auf Hannes – immer genug anhaben und – bis auf Peter – keine zu ausgefallenen Kopfbedeckungen tragen und – bis auf Anton – unsere Lautstärke und das Niveau der Zwischenansagen aufs Publikum abstimmen.

Und wie gehts weiter?
Wir brüten wie immer grade eine neue Platte aus. Darüberhinaus: Live spielen, schwitzen, schreien, einfach rocken…

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